Tod eines Kindes

Emma and Joseph Smith erleben großen Kummer durch den Verlust von Don Carlos. Um Emmas Kummer zu lindern, bat Joseph eine der Frauen aus der Gegend, die gerade Zwillingstöchter bekommen hatte, ob er eines der Babys eine Zeitlang für seine Frau mit nach Hause nehmen könne. Die Mutter willigte ein, solange Joseph das Baby jede Nacht nach Hause bringen würde.

Eines Tages kehrte Joseph mit dem Baby nicht zur gewohnten Stunde zurück und die Mutter wurde besorgt. Sie ging zu den Smiths und fand Joseph, wie er das Baby auf seinen Knien hielt und ihr etwas vorsang. Er war spät dran, weil das Baby quakig war und war dabei, sie zu beruhigen, ehe er sie nach Hause brachte.

Am nächsten Morgen kam Joseph, um wieder das Baby abzuholen. Die Mutter gab ihm das andere Baby. Viele Leute sagten, dass die Zwillinge derart gleich aussähen, dass sie sie nicht auseinanderhalten können, doch als Joseph das Baby übergeben wurde, sagte er: „Dies ist nicht meine kleine Mary.”1 Joseph bekam das andere Baby und brachte sie nach Hause. Als Emma wieder gesund war, brachte Joseph das Baby nicht mehr jeden Tag nach Hause, doch besuchte er sie oft, um ihr etwas vorzusingen und mit ihr zu spielen.

Andere Links:

1 Parry, Geschichten über Joseph Smith dem Propheten, pp. 25-27. Wie es Margaret McIntyre Burgess erzählt hat

Leave a Reply