Joseph Smith wird von Gesindel angegriffen
Trotz des Erfolges, viele in der Gegend davon zu überzeugen, dass Ezras Booths Behauptungen unwahr sind, gab es noch welche, die ihm glaubten. Im März lebten Joseph Smith und seine Ehefrau Emma in Hiram, Ohio. Am 24. wurden Joseph Smith und Sidney Rigdon von einem Mob angegriffen, etwa 25 bis 30 Männer, die von Whisky betrunken waren.
Die Zwillinge, die Joseph und Emma adoptiert hatten, hatten die Masern und Emma und Joseph blieben in der Nacht auf, um sich um sie zu kümmern. In dieser Nacht schließlich hatte Joseph Emma überredet sich etwas Ruhe zu gönnen. Sie nahm eines der Zwillinge, nämlich das Mädchen mit sich und ließ Joseph bei ihrem Sohn, der kränker war. Joseph war gerade auf einem Rollbett bei seinem Sohn eingeschlafen, als er durch Emmas Schreie geweckt wurde. Er wurde sofort von etwa einem Dutzend Männern aus dem Haus geschleift. Joseph wehrte sich, doch die Männer drohten ihm, ihn umzubringen, wenn er sich weiterhin wehren würde. Dann würgten sie ihn, bis er das Bewusstsein verlor. Als er erwachte, sah er Sidney Rigdon am Boden liegen, wohin ihn der Pöbel geschleift hat. Sidney rührte sich nicht und Joseph wusste nicht, ob er tot oder lebendig war. Das Gesindel stritt sich darüber, was sie mit Joseph tun sollten. Und so wurde Joseph von ihnen ausgezogen und mit Teer übergossen. Sie versuchten auch, ihm Teer in den Mund zu stopfen, doch Joeseph ließ sie nicht. Sie versuchten, ihn zu zwingen, Säure zu schlucken. Dabei schlugen sie Joseph einen seiner Zähne aus. Sie ließen Joseph mit Teer übergossen am Boden liegen.
Joseph sammelte schließlich genug Kraft, um sich zurück ins Haus zu schleppen. Als er die Tür öffnete, hielt Emma den Teer für Blut und fiel in Ohnmacht. Man gab Joseph eine Decke, um sich zuzudecken. Den Rest der Nacht verbrachten Josephs Freunde damit, ihn vom Teer zu befreien Gegen Morgen war Joseph sauber genug, um sich wieder anzuziehen. Es war ein Sonntagmorgen und zur gewöhnlichen Zeit ging Joseph, um zu predigen. Unter den Versammelten waren viele, die diem Gesindel der vergangenen Nacht angehörten. Joseph Smith lehrte erfolgreich seine Predigt und taufte am Abend drei Leute.
Sidney Rigdon wurde viel schlimmer verletzt. Das Gesindel schleifte ihn an den Füßen raus und hielten dabei seine Beine so hoch, dass er seinen Kopf nicht davor bewahren konnte, ständig auf den Boden zu schlagen. Joseph Smith besuchte ihn am nächsten Tag und fand seinen Kopf an mehreren Stellen eingeschnitten und ernsthaft geschwollen. Sidney lag mehrere Tage im Delirium.
In der Nacht, als Joseph angegriffen wurde, bekam einer der Zwillinge eine Erkältung, die schlimmer und schlimmer wurde, bis er am darauf folgenden Freitag verstarb. Wegen der Misshandlungen durch das Gesindel und der andauernden Verfolgung zogen Sidney Rigdon und seine Familie am folgenden Mittwoch nach Kirtland, obwohl sie sich mit Masern angesteckt hatten. Die Verfolgung dauerte an und Rigdon zog am 31. März mit seiner Familie wieder fort nach Chardon.
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