Joseph Smiths Beinoperation

1811, als Joseph Smith Jr. sechs Jahre alt war, verzog die Familie Smith nach Lebanon, New Hampshire. Hyrum Smith ging in Hanover in einer Akademie zur Schule und die anderen Kinder besuchten die öffentliche Dorfschule. Doch wurde die Schule 1813 beendet wegen des Typhusfiebers, das ausgebrochen war und alle Kinder angesteckt hat.

Joseph war nur für kurze Zeit krank und begann sich zu erholen. Eines Tages aber schrie er plötzlich vor Qual, und sagte seiner Familie, dass seine Schulter schmerze. Die Familie rief den Arzt, und der erklärte der Familie, Joseph hätte sich die Schulter verstaucht. Joseph protestierte und sagte, dass er nichts mit seiner Schulter gemacht habe, doch behandelte der Arzt sie als verstaucht. Der Schmerz in Josephs Schulter hörte nicht auf, sondern dauerte etwa weitere zwei Wochen, als der Arzt erneut deswegen gerufen wurde. Der Arzt untersuchte die Schulter und fand eine fiebrige Wunde. Er stach die Wunde auf und Joseph berichtete, dass der Schmerz sofort seine Schulter verließ und in sein linkes Schienbein wanderte. Kurz darauf schwoll das Bein an und Joseph litt weitere zwei Wochen unter fast gleichbleibendem Schmerz. In dieser Zeit trug seine Mutter ihn oft, und war sehr erschöpft davon, sich um all die Kinder zu kümmern. Sie wurde ebenfalls krank, sodass Josephs älterer Bruder Hyrum seine Pflege übernahm.

Ein Chirurg wurde gerufen und Josephs Bein wurde geöffnet und konnte ausfließen. Der Schmerz ließ nach, doch sobald die Wunde heilte, kam der Schmerz zurück. Der Chirurg kam erneut und wiederholte die Prozedur, schnitt dabei aber bis auf den Knochen, doch das Ergebnis war das Gleiche wie beim ersten Mal.

Verschiedene Chirurgen untersuchten dann Josephs Bein und kamen zu dem Schluss, dass der Infekt bis zum Knochen fortgeschritten ist, und dass die einzige Möglichkeit, Josephs Leben zu retten, darin bestünde, sein Bein zu amputieren. Josephs Mutter protestierte und bat die Chirurgen, eine neue Operation zu versuchen, die sie mal erwähnt haben. Bei dieser neuen Operation würde man den toten Knochen und das infizierte Fleisch entfernen. Die Hoffnung war, dass der verbleibende Knochen sich regenerieren würde. Die Chirurgen haben diese Operation nie zuvor durchgeführt.

Sie entschlossen sich zu dieser Operation. Joseph bat darum, während der Oparation nicht gebunden zu werden, sondern statt dessen von seinem Vater gehalten zu werden. Joseph lehnte auch ab, den Schmerz mit Alkohol zu betäuben. Er bat seine Mutter, dort hinzugehen, wo sie seine Schmerzensschreie nicht hören würde. denn er war besorgt um sie, wie ausgepowert sie war und dass sie es nicht aushalten würde. Die Operation wurde durchgeführt und Joseph begann sofort sich zu erholen. Es gab kein Zeichen der Infektion mehr, doch brauchte das Bein lange Zeit um zu heilen und Joseph ging drei Jahre lang an Krücken. Er humpelte für den Rest seines Lebens.

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