Glaube an die Gnade
In der Christenheit gibt es eine ständige Debatte darüber, ob die Erlösung durch Gnade zustande kommt oder ob sie sich durch gute Werke verdient werden muss. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lehrt, das sowohl Gnade als auch gute Werke eine wesentliche Rolle spielen bei unserer Erlösung. Die Kirche lehrt, dass das Sühnopfer Christi und Seine Auferstehung uns es überhaupt erst ermöglicht haben, Erlösung zu erlangen. Es ist unmöglich, sich die Erlösung zu verdienen, weil alle Männer und Frauen sündigen, alle die perfekte Reinheit verfehlen, die notwendig ist, um das Himmelreich Gottes zu betreten. Das Sühnopfer ist ein Geschenk Gottes. Es bietet den Menschen die Möglichkeit der Umkehr und der Vergebung ihrer Sünden. Ewiges Leben durch die Auferstehung ist ebenfalls ein Geschenk Gottes. Alle, die auf der Erde gelebt haben, ob gut oder böse, werden ihren Geist mit ihrem Körper wiedervereinigt erhalten und Unsterblichkeit erlangen. Unsterblichkeit jedoch ist nicht das Gleiche wie die Erhöhung. Der Grad der Herrlichkeit, die ein Mensch nach diesem Leben erlangt, hängt von seinen guten Werken ab, , zusätzlich zur Gnade Gottes, die ihn vervollkommnet. Auf diese Weise ist das höchste Himmelreich „von Menschen bevölkert, die vervollkommnet wurden.“ Gott erwartet sehr wohl unseren aktiven Beitrag. Im Buch Mormon heißt es: „Denn wir wissen, das wir durch Gnade erlöst sind, nach allem, was wir tun können.”1 Diese letzter Teil der Schriftstelle weist auf gute Werke und Gehorsam zu Gottes Geboten hin. Wir müssen gewisse Regeln einhalten wie z.B. die Taufe und das Empfangen der Gabe des Heiligen Geistes um die Erlösung zu erlangen. Selbst im Prozess der Umkehr müssen Werke getan werden, denn es erfordert großen Glauben und dann Kontrolle über unsere Wünsche, um erneute Sünden zu vermeiden. Umkehr ist wie Gnade unter Bedingung. Christus hat schon für alle Sünde der Welt gesühnt, doch um Vergebung zu erlangen, müssen wir umkehren. Nach der Taufe und nachdem man die Gabe des Heiligen Geistes empfangen hat, weist Gott uns an, bis ans Ende auszuharren. 2 Um bis ans Ende auszuharren, muss jeder durch freien Willen und Entscheidung gute Werke tun und die Gebote halten. Da jeder einzelne ständig gut oder böse wählt, segnet Gott ihn mit Erkenntnis und den Gaben des Geistes, was ihn befähigt, Gutes zu tun.. Die Lehre der Mormonen erklärt, dass es eine Wechselwirkung gibt zwischen Gnade und guten Werken, und dass beides notwendig ist, um die Erlösung zu erlangen und die Möglichkeit, wieder mit Gott zu leben. „Ein Präsident der Kirche Jesu Christi, David O. McKay, erzählte ein Gleichnis, das gut veranschaulicht, wie Mormonen die Gnade sehen. In dieser Geschichte erzählt er über eine Gruppe von Jungen, die schwimmen gegangen sind. Einer von ihnen fiel in eine gefährliche Stelle im Strom und ertrank fast, doch ein Junge am Ufer fand einen Ast und half ihm, sich rauszuziehen. One fell into a dangerous spot in the stream and nearly drowned, but a boy on the shore found a branch and helped pull him out. Der ertrinkende Junge musste sich anstrengen, die Zeig zu packen. „Es gibt welche, die behaupten, dass niemand sinken würde und verloren ginge, wenn er nach Jesus am Ufer ausschaue und sage: ,Ich glaube.’ Es gibt andere, die erklären, dass jeder durch eigene Kraft zum Ufer schwimmen muss oder für immer verloren ist Die tatsächliche Wahrheit ist, dass beide dieser radikalen Ansichten falsch sind. Christus erlöste all Menschen vom Tod, der durch keine Handlung von ihnen über sie gebracht wurde, aber er wird Menschen, die selbst keine Anstrengungen machen, genau so wenig von ihren persönlichen Übertretungen erretten, wie der junge Retter am Flussufer den ertrinkenden Jugendlichen hätte retten können, wenn dieser nicht die ihm zur Verfügung gestellten Hilfsmittel ergriffen hätte. Auch kann man sich nicht selbst erretten ohne die Dinge, die Jesus den Menschen zur Errettung bietet.”3 Fußnoten1. 2. Nephi 25:23. Buch Mormon
2. 2. Nephi 31:20 – Buch Mormon 3. “The Gospel of Work,” Instructor, Jan. 1955, 1; emphasis added. andere Links:
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