Ex-Mormonen

Einige der schlimmsten Kritiker und Hetzer gegen die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind Ex-Mormonen. Ex-Mormonen, wie sie sich selbst nennen, sind Leute die wegen ernsthafter Übertretungen exkommuniziert wurden, oder die aus eigener Entscheidung heraus die Kirche verlassen haben. Die Kirche hat nur diesen einen Standpunkt gegenüber diesen Leuten: Liebe und Vergebung. Wenn diese Menschen sich demütigen und umkehren und Vergebung suchen, sind sie in der Herde wieder willkommen. Zu oft jedoch werden diejenigen, die die Kirche verlassen, böse und verbittert, indem sie sich gegen die Kirche wenden und die Führer der Kirche und die Mitglieder angreifen.

Beinahe seit der Gründung der Kirche haben Exmormonen beide Wege gewählt. Selbst Männer in bedeutenden Positionen der Kirche wendeten sich ab, oft infolge von belanglosen Begebenheiten, bei denen sie in ihren Gefühlen verletzt wurden. Thomas B. Marsh, derzeit Präsident im Kollegium der Zwölf Apostel, und Symonds Ryder sind beide Beispiele dafür. Marsh unterzeichnete sogar eine eidesstattliche Erklärung und schwor falsch, dass die Mormonen, dem Staat Missouri gegenüber feindlich gesinnt wären, eine Handlung, wodurch der Ausrottungsbefehl vom Gouverneur erlassen wurde und die Heiligen aus Missouri vertrieben wurden. Später leitete Ryder einen Mob, der Joseph Smith and Sidney Rigdon teerte und federte. Noch ein anderer zorniger Dissident, Philastus Hurlbut (excommuniziert wegen Unmoral), war das Werkzeug zur Erstellung und Anhäufung zahlreicher eidesstattlicher Erklärungen, die den Charakter von Joseph Smith verleumdeten. 1834 gipfelten Hurlbuts Bemühungen in der Veröffentlichung von “Mormonism Unvailed” (Enthüllungen des Mormonismus), die voller Falschheiten war in 1834, which was full of falsehoods and und die noch heute die öffentlichen Ansichten über Mormonismus beeinflusst.

Joseph erkannte die Motive der Leute, die einstmals der Kirche so nahestanden und sich plötzlich dagegen wendete:

„Denen, die das Evangelium mit voller Herzensabsicht befolgen, wird eine überragende Intelligenz verliehen, und wenn der Abtrünnige dagegen sündigt, so hat er sie eingebüßt und ist vom Geist Gottes verlassen, und er ist fürwahr nahe daran, verflucht zu werden, und sein Ende ist, dass er verbrannt werden wird. Wenn ihnen einmal das Licht, das in ihnen war, weggenommen wird, dann wird es in ihnen ebenso finster, wie es vorher licht in ihnen war, und es wundert einen nicht, wenn sie alle ihre Kraft gegen die Wahrheit aufbieten und, wie Judas, nach der Vernichtung derer trachten, die ihre größten Wohltäter gewesen sind.” (Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, S. 356).

Darüber hinaus: „Abtrünnige ‚Mormonen‘-Abweichler ziehen durch die Welt und verbreiten verschiedene üble und verleumderische Berichte über uns und erhoffen, sich hiermit die Freundschaft der Welt zu sichern, weil sie wissen, dass wir nicht von der Welt sind und dass die Welt uns hasst; deshalb benutzen sie [die Welt] diese Gesellen [die Abweichler] als Werkzeuge; und sie versuchen, uns mit ihrer Hilfe so viele Verletzungen wie möglich zuzufügen, und danach hassen sie diese mehr als uns, weil sie sie für niederträchtige Verräter und Schmeichler halten.” (Lehren der Präsidenten der Kirche: Joseph Smith, S. 357).

In der Anfangszeit der Kirche wollten manche Männer oft mehr Macht in der Kirche und wendeten sich deshalb gegen Joseph. Macht in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage jedoch kommt durch das Priestertum, dessen Macht nur von Gott kommt. Deshalb kann man nicht nach Macht suchen und gewinnen, sondern kann nur durch Berufungen von Gott erweitert werden. Diejenigen, die nach Macht suchen, werden sie niemals bekommen, und solch ein Wunsch wird nur zur Vernichtung führen. Für alle, die sich von der Kirche abgewendet haben, ist die Rückkehr immer möglich und ist immer von den Kirchenführern erwünscht. Viele, die sich in der Anfangszeit der Kirche gegen die Kirche gewandt haben, kehrten am Ende ihres Lebens zurück. Thomas B. Marsh und Oliver Cowdery kamen zurück und erhielten wieder ihre volle Mitgliedschaft. Wenn ein Ex-Mormone wütend ist oder sich über etwas ärgert, schadet ihm das nur selber, und er kann es durch Umkehr überwinden. Der Erretter empfängt stets alle, die in Demut zu Ihm zurückkehren.

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