Eigenverantwortung
| Der zweite Glaubensartikel in der Kirche Jesu Christi erklärt: „Wir glauben, daß der Mensch für seine eigenen Sünden bestraft werden wird und nicht für die Übertretung Adams. “. 1 Mormonen glauben nicht an die Erbsünde. Es gibt Leute, die glauben, Adam und Eva hätten sich einer großen sexuellen Sünde schuldig gemacht, als sie von der verbotenen Frucht im Garten von Eden aßen. Doch Mormonen glauben, das Adam und Eva von Gott selbst verheiratet wurden. Deshalb war ihre Sünde keineswegs sexueller Natur. Adam und Eva haben ein Gebot Gottes übertreten, doch waren ihnen zwei Gebote gegeben, die nicht miteinander in Einklang zu bringen waren. 1) nicht von der verbotenen Frucht zu essen oder vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und 2) sich zu vermehren und die Erde zu füllen. Während sie im Garten von Eden gewohnt haben, unterlagen Adam and Eva weder Krankheit noch Tod; der Garten war ein Paradies in einem anderen Stadium der Existenz als die Welt, die wir kennen. Sie waren auch nicht fähig, sich fortzupflanzen.
Es scheint fast unfair, dass Der Herr ihnen zwei widersprechende Gebote gab, wobei der einzige Weg, das eine zu halten darin bestand, das andere zu brechen. Doch Gegensätze in allen Dingen ist ein wichtiger Teil des Erlösungsplans, Da er der dem Menschen die Gelegenheit gibt, seine Entscheidungsfreiheit auszuüben. Die Fähigkeit zu wählen ist ein wichtiger und unstrittiger Teil des Plans: Und damit er nun seine ewigen Absichten, was den Zweck des Menschen betrifft, zuwege bringen konnte, nachdem er unsere ersten Eltern erschaffen hatte und die Tiere des Feldes und die Vögel in der Luft und kurzum alles, was erschaffen ist, mußte es notwendigerweise so sein, daß es Gegensätze gab; selbst die verbotene Frucht im Gegensatz zum Baum des Lebens, die eine (2 Nephi 2:15). denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen Gegensatz gibt. Wenn nicht, mein Erstgeborener in der Wildnis, könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. (2 Nephi 2:11). Darum hat der Herr, Gott, dem Menschen gewährt, für sich selbst zu handeln. Der Mensch könnte aber nicht für sich selbst handeln, wenn es nicht so wäre, daß er von dem einen oder dem anderen angezogen würde. (2 Nephi 2:16). Mormon Doctrine lehrt, dass der Fall notwendig war im Plan des Lebens und das er ein Segen ist für die Menschheit, da es der einzige Weg war für Adam und Eva, sterblich zu werden und Kinder zu bekommen. Wegen des Falles sind wir gesegnet mit einem physischen Körper und können wählen zwischen Gut und Böse, was jedem ermöglicht, das ewige Leben zu erlangen. Diese Privilegien gäbe es nicht, wenn Adam und Eva im Garten von Eden verblieben wären. In Moses 5:11 in der Köstlichen Perle erklärt Eva: „Wenn wir nicht übertreten hätten, so bhätten wir nie Nachkommen gehabt und hätten nie Gut und Böse erkannt, auch nicht die Freude unserer Erlösung und das ewige Leben, das Gott allen gibt, die gehorsam sind.” Und in 2. Nephi 2:25 auch im Buch Mormon, sagt der Prophet Lehi: „…Adam fiel, damit Menschen sein können, und Menschen sind, damit sie Freude haben können.” Das Buch Mormon sagt aus, dass jeder in der Sterblichkeit Geborene vor das Jüngste Gericht gebracht wird – niemand ist von diesem Gericht ausgenommen. 2 Diese Gericht wird jeden angemessen richten, damit jedermann in der Lehre und dem Grundsätzlichen, was die Zukunft betrifft, gemäß der sittlichen Selbständigkeit handeln kann, die ich ihm gegeben habe, damit jedermann am Tag des Gerichts für seine Sünden selbst verantwortlich sei.”3 Mormonen glauben und die Schriften wiederholen es ständig, dass Entscheidungsfreiheit wenig Wert hat ohne Rechenschaftspflicht. Der Herr sagte zu Kain in Genesis 4:7: „Nicht wahr, wenn du recht tust, darfst du aufblicken” Wie es mit Kain war, so ist es mit dem sterblichen Menschen. Wir haben alle Möglichkeiten, das Richtige oder das Falsche zu wählen, das ist unser Privileg. Doch mit diesem Privileg kommt eine Konsequenz für jede getroffene Entscheidung. Jeder wird gemäß dem Grad seiner Erkenntnis und seiner Möglichkeiten gerichtet, die man während seiner Prüfungszeit in der Sterblichkeit hatte und nach den Berichten, die sowohl auf der Erde als auch im Himmel geführt wurden 4 Andere Links : 1 Buch Mormon; Glaubensartikel 1:2 Nächster Artikel über den Glauben: Glaube an die Gnade. |